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Presse und Berichte über den Weddinger Ringerverein Berlin 09 e.V.

Dokumentierte Presseberichte über den Weddinger Ringerverein Berlin 09 e.V. – vom Bezirksbürgermeister bis zum Kunstprojekt.

Ein Ringerverein in einem innerstädtischen Bezirk taucht in der Öffentlichkeit selten über Ergebnislisten auf. Beim Weddinger Ringerverein Berlin 09 e.V. sind es zwei andere Themen, die dokumentiert sind: ein Besuch aus der Bezirkspolitik und ein Kunstprojekt, das Ringen und bildende Kunst zusammengebracht hat. Beides ist über die Berichterstattung der Vereinsseite belegt.

Der Besuch des Bezirksbürgermeisters im Löwentempel

Gleich zwei Berichte befassen sich mit einem Besuch von Christian Hanke im Trainingsort des Vereins, der unter dem Namen „Tempel der Löwen” beziehungsweise „Löwentempel” geführt wird. Hanke war für die SPD von 2006 bis 2016 Bezirksbürgermeister von Berlin-Mitte, dem Bezirk, zu dem der Wedding seit der Verwaltungsreform von 2001 gehört. Der Besuch fällt damit in dieses Jahrzehnt. Den Überschriften zufolge sagte er dem Verein bei dieser Gelegenheit Unterstützung zu.

Solche Termine sind für kleine Sportvereine mehr als ein Fototermin. Hallenzeiten, Sanierungsmittel und Zuschüsse für Übungsleiter werden auf Bezirksebene verteilt, und Ringen konkurriert dort mit Sportarten, die deutlich mehr Mitglieder und deutlich lautere Lobbys haben. Ein Bezirksbürgermeister, der eine Trainingsstätte tatsächlich betreten hat, ist für einen Verein ein handfester Vorteil.

„Das Licht der Bewegung”: Ringen trifft Kunst

Der dritte dokumentierte Beitrag trägt den Titel „Das Licht der Bewegung – Ringen verbindet Kunst und Sport für ein buntes Berlin”. Er beschreibt ein Projekt an der Schnittstelle zwischen dem Sport und der bildenden Kunst.

Die Verbindung ist weniger weit hergeholt, als sie zunächst klingt. Ringen ist die am häufigsten dargestellte Sportart der europäischen Kunstgeschichte: Von den Ringergruppen der griechischen Vasenmalerei über die anatomischen Studien der Renaissance bis zu den Körperdarstellungen der klassischen Moderne diente der Ringkampf als Motiv, weil er den menschlichen Körper unter maximaler Spannung zeigt, ohne Gerät und ohne Kostüm. Ein Projekt, das Ringen fotografisch oder malerisch aufgreift, steht in dieser Linie.

Warum der Trainingsort einen Namen hat

Dass eine Trainingsstätte einen eigenen Namen trägt, ist im Ringsport keine Marketingidee, sondern eine Folge der Bedingungen. Ringermatten sind schwer, brauchen dauerhaft Fläche und lassen sich nicht nach jeder Einheit wegräumen. Ein Verein, der einen eigenen Raum hat, in dem die Matte liegen bleiben darf, hat damit etwas, worum ihn andere beneiden – und gibt ihm entsprechend einen Namen.

Für die Nachwuchsarbeit ist dieser Punkt entscheidend. Ein fester Raum bedeutet verlässliche Zeiten, eigene Geräte an der Wand und einen Ort, an den Kinder auch außerhalb der Einheiten kommen. Vereine, die sich eine Mehrzweckhalle mit vier anderen Sportarten teilen, können das nicht bieten.

Was aus der Berichterstattung hervorgeht

Die drei Beiträge zeichnen zusammengenommen das Bild eines Vereins, der über den reinen Trainingsbetrieb hinaus im Bezirk sichtbar ist: mit einem benannten eigenen Trainingsort, mit Kontakt in die Bezirkspolitik und mit einem Projekt, das den Sport aus dem rein sportlichen Rahmen herausgeholt hat.

Ringen in der Berliner Öffentlichkeit

Berlin ist keine Ringerhochburg. Die Zentren des deutschen Ringsports liegen in Baden-Württemberg, der Pfalz, Bayern und Teilen Niedersachsens – dort füllen Mannschaftskämpfe der Bundesliga Hallen mit mehreren hundert Zuschauern, und die Lokalzeitung berichtet über jeden Kampftag. In der Hauptstadt konkurriert der Sport mit einer Dichte an Angeboten, gegen die eine Randsportart medial kaum ankommt.

Umso mehr hängt die Sichtbarkeit eines Berliner Vereins an einzelnen Anlässen: einem Besuch, einem Projekt, einem Erfolg im Nachwuchs. Die Berichterstattung läuft dabei fast vollständig über Bezirksmedien, Stadtteilportale und die Kanäle der Vereine selbst, kaum über überregionale Sportredaktionen.

Der Berliner Ringer-Verband bündelt als Landesverband die Vereine der Stadt und ist zugleich die Stelle, über die Wettkampftermine, Landesmeisterschaften und Startgenehmigungen laufen. Wer in Berlin nach Ringen sucht – als Interessent oder als Journalist – kommt an dieser Stelle am schnellsten an belastbare Angaben.

Ein benannter Ort als Bezugspunkt

Der Name „Tempel der Löwen” zieht sich durch zwei der drei Beiträge und ist damit der wiederkehrende Bezugspunkt der Berichterstattung über den Verein. Für einen Sportverein ist ein solcher Name ein seltener Vorteil: Er gibt dem Verein etwas, das in einem Text vorkommen kann, ohne dass Ergebnisse oder Tabellenstände nötig wären.

Häufige Fragen

Worum ging es beim Besuch des Bezirksbürgermeisters?

Zwei der belegten Berichte behandeln einen Besuch des damaligen Bezirksbürgermeisters von Mitte am Trainingsort des Vereins, verbunden mit einer Zusage von Unterstützung. Die Artikel beschreiben den Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung, nicht den heutigen Stand.

Warum heißt der Trainingsort „Tempel der Löwen“?

Der Name taucht in der Berichterstattung als Bezeichnung des Trainingsorts auf und dient dort als wiedererkennbarer Bezugspunkt. Er ist ein in der Presse benutzter Eigenname, keine offizielle Ortsangabe.

Was war „Das Licht der Bewegung“?

Ein weiterer Bericht befasst sich mit einem Projekt an der Schnittstelle von Ringen und bildender Kunst. Ringen erscheint dort nicht nur als Wettkampfsport, sondern als Bewegungsform, die sich künstlerisch darstellen lässt.

Lassen sich aus den Presseberichten aktuelle Trainingszeiten ableiten?

Nein. Ein Bericht belegt den Stand zum Zeitpunkt seiner Veröffentlichung. Trainingszeiten, Gruppen und Ansprechpartner ändern sich; dafür ist der direkte Kontakt zum Verein die einzige verlässliche Quelle.