Weddinger
Ringerverein
Kontakt

Mitgliedschaft

Mitglied werden im Ringerverein: Beitrag, Ringerpass und Anmeldung

AI: Eine neue Teilnehmerin wird am Mattenrand begrüßt. AI
AI · Generierte Szene im fotorealistischen Stil, keine Vereinsaufnahme.

Was eine Mitgliedschaft im Ringerverein kostet, wozu der Ringerpass dient, wie die Anmeldung abläuft und welche Unterstützung es für Familien gibt.

Zwischen dem ersten Probetraining und der Mitgliedschaft liegen in den meisten Ringervereinen ein paar Wochen und ein Formular. Wer regelmäßig trainieren, an Wettkämpfen teilnehmen oder einfach dauerhaft dazugehören will, schließt eine Mitgliedschaft ab. Was dabei anfällt, ist überschaubar – Ringen gehört zu den günstigsten organisierten Sportarten in Deutschland.

01Kontakt aufnehmen
02Probetraining besuchen
03Aufnahmeformular ausfüllen

Beitrag und einmalige Kosten

Der Weddinger Ringerverein Berlin 09 e.V. nennt für Neumitglieder, die den Ringsport ausüben wollen, eine einmalige Gebühr von 30 Euro; damit wird der Ringerpass ausgestellt. Der laufende Mitgliedsbeitrag beträgt nach Vereinsangaben 10 Euro im Monat, unabhängig von der Altersklasse. Beiträge dieser Größenordnung sind im deutschen Ringsport üblich; da Vereine ihre Sätze aber selbstständig anpassen, sollten aktuelle Zahlen vor der Anmeldung direkt beim Verein erfragt werden.

Wer trotz fehlender finanzieller Mittel ringen möchte, kann Unterstützung beantragen. Details dazu gibt es hier, zum Beispiel zur Förderung der Vereinsmitgliedschaft von Kindern bis zum 18. Lebensjahr. Solche Programme laufen in Berlin über die Bezirke und übernehmen Vereinsbeiträge für Familien, die sie sonst nicht aufbringen könnten.

Wozu der Ringerpass dient

Der Ringerpass ist kein Vereinsausweis, sondern das Wettkampfdokument des Sports. Er weist die Startberechtigung nach, hält die Vereinszugehörigkeit fest und wird bei jeder Waage vor einem Wettkampf vorgelegt. Ohne gültigen Pass ist ein Start bei einem Turnier oder in einer Liga nicht möglich – auch nicht bei einem Mannschaftskampf in der untersten Spielklasse.

Ausgestellt wird er über den Landesverband, im Fall Berlins über den Berliner Ringer-Verband. Ein Vereinswechsel ist an den Pass gebunden und nur innerhalb bestimmter Fristen möglich, damit Mannschaften nicht mitten in einer Saison auseinanderfallen. Für Mitglieder, die ausschließlich im Training bleiben und nie antreten, ist der Pass praktisch ohne Bedeutung.

Wie die Anmeldung abläuft

Der übliche Weg beginnt mit einer Kontaktaufnahme und einigen Probestunden. Erst danach wird das Aufnahmeformular ausgefüllt, in der Regel mit Angaben zur Person, einer Einzugsermächtigung für den Beitrag und – bei Minderjährigen – der Unterschrift eines Erziehungsberechtigten. Viele Vereine fragen zusätzlich ab, ob Fotos vom Training veröffentlicht werden dürfen.

Eine ärztliche Untersuchung wird für den reinen Trainingsbetrieb selten verlangt, für den Wettkampfbetrieb dagegen häufig empfohlen. Ringen belastet Herz-Kreislauf-System und Gelenke intensiv; wer mit Vorerkrankungen einsteigt, klärt das sinnvollerweise vorab.

Probetraining zuerst

AI: Ein Interessent spricht mit einem Trainer.AI
AI · Generierte Szene im fotorealistischen Stil, keine Vereinsaufnahme.

Vor der Mitgliedschaft steht das Ausprobieren. Für Kinder und Jugendliche sind Probestunden besonders sinnvoll, weil sie dabei nicht nur die Sportart, sondern auch die Gruppe kennenlernen – und die Gruppe entscheidet bei den meisten darüber, ob sie bleiben. Erwachsene Einsteiger brauchen erfahrungsgemäß zwei bis drei Einheiten, bis sie einschätzen können, ob ihnen der enge Körperkontakt liegt.

Vereine sehen Zuwachs in aller Regel gern, ob Nachwuchs, erwachsene Neulinge oder erfahrene Ringer nach einem Umzug. Ringen ist eine Sportart, in der jede zusätzliche Person auf der Matte den Trainingsbetrieb aller verbessert: Techniken lassen sich nur an Partnern üben, und je mehr unterschiedliche Körperbauten und Gewichtsklassen vertreten sind, desto vielseitiger wird das Training.

Was die Mitgliedschaft sonst mit sich bringt

Mit der Aufnahme ist man über den Verein in der Sportversicherung des jeweiligen Landessportbundes mitversichert – ein Punkt, der beim Ringen mehr Gewicht hat als bei vielen anderen Sportarten. Dazu kommen Rechte und Pflichten des Vereinsrechts: Stimmrecht in der Mitgliederversammlung, Kündigungsfristen, meist zum Quartals- oder Jahresende.

Wer nach einiger Zeit merkt, dass der Sport doch nicht passt, tritt formlos wieder aus. Die einmalige Passgebühr ist damit verloren, der Monatsbeitrag endet zum nächsten Kündigungstermin. Angesichts der Beträge ist das ein überschaubares Risiko – deutlich geringer als bei den meisten Fitnessstudioverträgen.

Mitgliedschaft und Wettkampf: kein Automatismus

Eine verbreitete Sorge bei Neueinsteigern lautet, mit der Mitgliedschaft beginne automatisch die Vorbereitung auf Turniere. Das ist nicht der Fall. Der Wettkampfbetrieb ist im Ringen freiwillig und wird vom Trainer angesprochen, wenn Technik und Kondition tragen – bei Erwachsenen selten vor dem zweiten Jahr. Bis dahin unterscheidet sich das Training eines Mitglieds nicht von dem eines Gastes.

Wer dann doch antreten will, braucht neben dem Ringerpass eine Gewichtsklasse. Gewogen wird am Wettkampftag, Startrecht besteht nur in der Klasse, in der die Waage passiert wurde. Für den Einstieg gilt die einfache Regel, in der Klasse zu starten, die dem Alltagsgewicht am nächsten liegt – Gewichtmachen ist eine Technik für Fortgeschrittene und in den Nachwuchsklassen ausdrücklich unerwünscht.

Häufige Fragen

Was kostet eine Mitgliedschaft im Ringerverein?

Der Weddinger Ringerverein nennt einen Monatsbeitrag von 10 Euro und einen einmaligen Betrag von 30 Euro für den Ringerpass. Beträge und Bedingungen können sich ändern – vor der Anmeldung sollten sie beim Verein bestätigt werden.

Wofür wird der Ringerpass gebraucht?

Der Ringerpass ist die Startberechtigung im Wettkampfbetrieb. Ausgestellt wird er nicht vom Verein, sondern vom zuständigen Landesverband; über dieselbe Stelle laufen auch Vereinswechsel, die an Fristen gebunden sind.

Muss man an Wettkämpfen teilnehmen?

Nein. Mitgliedschaft und Wettkampf sind zwei getrennte Entscheidungen. Ein großer Teil der Aktiven ringt ausschließlich im Training; der Start bei Turnieren setzt einen gültigen Pass und eine Meldung durch den Verein voraus.

Kann man vor der Anmeldung zuerst probetrainieren?

Das ist der übliche Weg. Ringen lässt sich aus der Ferne kaum einschätzen, deshalb steht in der Regel ein Probetraining am Anfang und erst danach die Aufnahme.

Was gehört neben dem Beitrag noch zur Mitgliedschaft?

Mit der Zeit kommen Ringerschuhe und ein Trikot dazu, bei Wettkampfteilnahme außerdem Fahrten zu Turnieren. Vereine organisieren solche Fahrten meist gemeinsam.